In der Schweiz und im umliegenden Ausland gibt es immer mehr Wanderer, Radfahrer, Jogger und Mountainbiker. Nicht erst seit der Corona Pandemie steigt der Druck sowohl auf Naherholungsgebiete als auch auf touristische Destinationen. Sportler/innen – egal ob Wanderer, Biker oder Trailrunner – bewegen sich oft zeitgleich auf den Wegen. Ein harmonisches Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme ist daher Voraussetzung, um die Landschaft und seinen Sport in vollen Zügen genießen zu können. Im Alpenraum ist der Kanton Graubünden in diesem Bereich führend und verstärkt seine Aktivitäten mit der neuen Fairtrail Kampagne auch in diesem Sommer.

Graubünden, das Home of Trails ist ein echtes Paradies für Wanderer, Biker, Trailrunner, Jogger und viele mehr. Grundsätzlich darf in Graubünden jeder Weg mit dem Mountainbike befahren werden, außer es ist ausdrücklich verboten. Dass das Neben- und Miteinander hier funktioniert, ist kein Zufall. Seit mehr als zehn Jahren legt die Region großen Wert auf Koexistenz – darauf, dass sportartenübergreifend ein harmonischer Umgang herrscht. Diesen Sommer sensibilisiert Graubünden Gäste und Einheimische mit der Fairtrail Kommunikationskampagne. Die Kampagne thematisiert das entspannte Miteinander auf den Wegen – gewürzt mit Bündner Humor.

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Fairdinands und eine gelebte Haltung

Ein Team ausgewählter Wanderleiter und Bikeguides – sogenannte Fairdinands – sind an vierzig Tagen in der ganzen Region auf dem Wegenetz im Home of Trails unterwegs. Dabei sprechen sie mit Gästen und Einheimischen, fühlen den Puls und bringen wertvolle Rückmeldungen für den Kanton zurück. Ihre Erfahrungsberichte sind auf der Fairtrail Webseite zu finden. Fairtrail ist mehr als nur eine Kommunikationskampagne. Es ist eine gelebte Haltung, welche durch die Zusammenarbeit von verschiedensten Institutionen im Kanton gefördert wird, ob vom Tiefbauamt Graubünden bis zum Amt für Wirtschaft, von Graubünden Ferien bis zu den Tourismusdestinationen, vom Wanderleiter bis zum Bikeguide. So können alle das Bündner Wegenetz in vollen Zügen genießen.

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Maßnahmen im Hintergrund

Viele dieser Maßnahmen finden hinter den Kulissen statt, wie beispielsweise die Erstellung von Richtlinien, Leitfäden, Umweltkriterien, Merkblättern und vieles mehr. Die Grundlagen stehen allen Partnern im Kanton gratis zur Verfügung und werden jedes Jahr weiter ausgebaut.

So ist beispielsweise die spezielle Kennzeichnung für eine entschleunigte Fahrweise auf den Trails stetig weiterentwickelt worden und hat sich mittlerweile als Schweizer Standard etabliert. Für mehr Sicherheit sorgen auffallende Zaunwimpel bei Zaundurchgängen. Zudem wurden auch technische Standards herausgegeben, welche Anpassungen an den Wegen selbst durchgeführt werden können, zur Verlangsamung von Mountainbikern auf den Trails.

Alle Informationen zu Fairtrail findet ihr auf der Webseite der Kampagne: Graubünden Fairtrail


Pressemitteilung: Chur Tourismus, Claudio Godenzi

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Thomas Kappel
Laufen war noch nie Thomas sein Ding. In seiner Jugend war er viel auf Skateboard oder Inline Skates unterwegs und jetzt nur noch auf dem Bike. Auch heute noch läuft er nur freiwillig, wenn es darum geht sein Rad unfahrbare Passagen hoch zu bekommen. Die meiste Zeit findet man ihn auf seinem Enduro auf flowig bis technischen Trails. ///Daten, Fahrstil und Vorlieben: 1,63 m groß, 66 kg (fahrfertig). Fahrstil am liebsten beide Räder am Boden und Vollgas mit tendenz im Trail zu spielen. Vorliebe für Naturtrails, ruppig bis technisch

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