Aluklotz rein, Pedalkörper raus, dass ist der Stoff aus dem Träume gemacht werden. Genau dieser Traum wird bei Hope in Barnoldswick, England seit Jahren gelebt. Doch sind die Komponenten von Hope nicht nur schön anzusehen, sondern haben uns immer mit Funktionalität und sehr langer Lebensdauer verzückt. Für uns ein No Brainer das F20 Pedal in den Test zu nehmen.

Die strukturierte Oberfläche soll den Grip zusätzlich verbessern.

Hope F20 heißen die schicken Plattformen die zu uns in die Redaktion geflattert sind. Natürlich sind sie wie zu erwarten war höchst, schick gefräst. Ganz zu unserer Freude kamen sie in Raw, welches einen noch besseren Blick auf die wunderschönen Fräskonturen gewährt. Wer kein Freund der rohen Optik ist, bekommt die F20 Pedale natürlich auch in jeder Hope typischen Eloxalfarbe. Dabei erleichtert die Anschaffung der Plattformen die Geldbörse um 155 € (UVP).

Feinste Fräskunst mit dem Hope typischen Bling Bling Effekt.

Obwohl der Fräser augenscheinlich ordentliche Arbeit geleistet hat, haben die F20 Pedale dennoch eine recht wuchtige Optik, trotz einer schmalen Bauweise von 100 x 100 mm und einer 14 mm hohe Plattform. Die Waage straft das Gefühl der Optik mit 401 Gramm allerdings Lügen. Ein sehr guter Wert, vor allem wenn man bedenkt das gleich drei gedichtete Industriekugellager und eine stabile CroMoly-Achse für die Drehung sorgen.

Die Raw Optik unterschreichen die schicken Fräskonturen.

Mit dem Blick auf die Pins gerichtet wirkt das F20 Pedal wie ein mittelalterliches Folterinstrument. Satte 6 mm stehen die Pins über den Pedalkörper heraus. Damit sind sie der beängstigende Spitzenreiter unter den Flatpedalen und wir sind gespannt wie lange unserer Schuhsohlen aushalten bis sie aufgefressen werden. Damit sich die sehr langen Pins nicht negativ auf das Gewicht auswirken wurden sie sogar hohl gebohrt und damit wir keine Schraube verlieren zusätzlich mit Schraubensicherung versehen.

Sechs Millimeter lange Pins sorgen für massig Grip.

Wenn wir das F20 Pedal mit nur einem Pedal beschreiben müssten, dann wäre es auf jeden Fall Grip. Fuß drauf, einrasten, losfahren. Durch die langen Pins an der Außenseite und im inneren des Pedalkörpers ist der Fuß solide mit der Plattform verbunden. Ein neu Positionieren der Füße während der Fahrt ist nur möglich, wenn man den Druck vom Pedal nimmt. Das finden wir allerdings durchaus positiv. Selbst wenn der Trail versucht hat uns von den Pedalen zu schütteln, hatten wir immer einen sicheren Stand. Dabei war es völlig irrelevant welche Schuhe wir dabei verwendet haben, ob profiliert oder nicht, wir hatten Grip im Überfluss. Allerdings sollten die Treter eine Zwischensohle besitzen, damit man die Pins der Pedale nicht spürt.

Fazit
Hope liefert mit den F20 Pedalen wie zu erwarten war einmal mehr ein erstklassiges Produkt ab. Mit unverschämt guten Halt und dem Hope typischen Bling Bling Effekt kann man nichts falsch machen. Vorallem Fahrer die maximalen Halt auf Ihren Pedalen suchen, werden keine besseres Plattform finden. Grund genug für uns hier ein CH Tipp auszusprechen.


Text: Thomas Kappel
Bilder: Thomas Kappel
weitere Informationen: Hope

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Thomas

Laufen war noch nie Thomas sein Ding. In seiner Jugend war er viel auf Skateboard oder Inline Skates unterwegs und jetzt nur noch auf dem Bike. Auch heute noch läuft er nur freiwillig, wenn es darum geht sein Rad unfahrbare Passagen hoch zu bekommen. Die meiste Zeit findet man ihn auf seinem Enduro auf flowig bis technischen Trails.
///Daten, Fahrstil und Vorlieben: 1,63 m groß, 66 kg (fahrfertig). Fahrstil am liebsten beide Räder am Boden und Vollgas mit tendenz im Trail zu spielen. Vorliebe für Naturtrails, ruppig bis technisch

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