Eine Hexe aus dem 17. Jahrhundert und ein Universitätslehrer aus dem Jahr 2000, der plötzlich in einem Katzenkörper steckt – das sind die ungleichen Helden von 1666: Amsterdam. In einem neuen Gameplay-Trailer stellt Executive Producer Jean-François Boivin von Panache Digital Games beide Figuren ausführlich vor: wer sie sind, was sie antreibt, und warum ausgerechnet diese zwei so unterschiedliche Menschen im Amsterdam des Goldenen Zeitalters zusammenfinden.
Noa Brooklyn: Erbin einer alten Jagd-Linie
Noa Brooklyn ist Apothekerin – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Eigentlich ist sie die Erbin einer langen Linie von Zaindaris: einer geheimen Gruppe, die seit Generationen dafür ausgebildet wird, sogenannte Originals zu jagen. Diese dämonenhaften Wesen verbergen sich im Amsterdam des Jahres 1666, mitten im Goldenen Zeitalter der Niederlande, als die Stadt auf dem Höhepunkt ihrer Macht stand.
Ausgerüstet mit mächtiger Magie und dem Wissen ihrer Linie tritt Noa zu Spielbeginn ihre Initiation an – die offizielle Aufnahme in den Kreis der Zaindari-Jäger. Was sie jedoch noch nicht weiß: Was sie dort erwartet, übersteigt alle Vorbereitung. Boivin beschreibt die Figur als jemanden, der zwar in diese Welt hineingeboren wurde, aber trotzdem vor einer echten Prüfung steht. Ein Charakter mit Tiefe – und einer Geschichte, die sich erst im Verlauf des Spiels vollständig entfaltet.
Aaron: Ein Katzen-Zeitreisender wider Willen
Wo Noa geplant und ausgebildet agiert, ist Aaron reiner Zufall. Er ist Universitätslehrer im Jahr 1999 – ein unspektakulärer Mann, der mit seiner Geliebten nach Amsterdam reist, um das neue Jahrtausend zu begrüßen. Was als Städtereise beginnt, endet in einem Albtraum: Aaron gerät in eine okkulte Zeremonie und wird 300 Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Der Haken dabei: Er landet nicht in einem menschlichen Körper, sondern in dem einer schwarzen Katze.
Als Tier erlebt er die Welt von 1666 aus einer einzigartigen Perspektive – lautlos durch Gassen schleichend, unsichtbar für die meisten Bewohner, aber überall präsent. Seine Fähigkeiten ergänzen Noas Kampfstärke auf unerwartete Weise. Das Wechselspiel zwischen der magisch-kampferprobten Jägerin und dem verwirrten Zeit-Kater aus dem 20. Jahrhundert ist das dramaturgische Herzstück des Spiels.
„Aaron ist ein ganz gewöhnlicher Mann. Er hatte nicht erwartet, 300 Jahre zurückzureisen – und das im Körper einer Katze.“ – Jean-François Boivin, Executive Producer
Nach 13 Jahren: Prolog, Early Access und mehr
1666: Amsterdam hat eine turbulente Entstehungsgeschichte. Erschaffen von Patrice Désilets, dem Schöpfer der ersten drei Assassin’s Creed-Teile, kämpfte das Projekt über mehr als ein Jahrzehnt mit Rechtsstreitigkeiten, erzwungenen Unterbrechungen und Studioauflösungen. Seit dem Summer Game Fest 2026 ist das Spiel offiziell angekündigt – inklusive eines kostenlosen, spielbaren Prologs, der auf Steam und im Epic Games Store verfügbar ist und rund 30 Minuten dauert.
Das vollständige Spiel soll 2026 im Early Access für den PC erscheinen. Konsolenversionen für PS5, Xbox und andere Plattformen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Wer Noa und Aaron jetzt schon kennenlernen will, bekommt mit dem Prolog einen kostenlosen – und nach allem, was aus der langen Entwicklungszeit überliefert ist, emotional aufgeladenen – Einstieg.
Kostenloser Prolog: Der spielbare Einstieg zu 1666: Amsterdam ist jetzt auf Steam und im Epic Games Store verfügbar – rund 30 Minuten Spielzeit ohne Kosten.
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