Über 800.000 Spielerinnen und Spieler haben Wardogs auf ihrer Steam-Wunschliste. Das ist keine schlechte Ausgangslage für einen Shooter, der sich noch nicht einmal in der Vollversion befindet. Am 10. September 2026 ist es so weit: Bulkhead und Team17 schicken Wardogs in den Early Access auf Steam – Vorbestellungen sind bereits möglich.
37 Waffen, 21 Fahrzeuge, 3 Maps: das steckt beim Start drin
Wardogs ist ein taktischer All-out-Warfare-Shooter für bis zu 100 Spielerinnen und Spieler, die auf drei rivalisierende Teams aufgeteilt werden. Eure Aufgabe: die Control Zone übernehmen, Cash sichern und lange genug überleben, um die Beute ins Trockene zu bringen.
Zum Early-Access-Start stehen 37 Waffen und 21 Fahrzeuge zur Verfügung. Außerdem gibt es drei verschiedene Maps, die jeweils drei Variationen bieten – also neun unterschiedliche Spielfelder insgesamt. Infanterie- und Fahrzeugkämpfe wechseln sich dabei ab, und der lokale Voice-Chat ist für alle drei Teams hörbar. Das kann taktisch genutzt werden – oder für gut gemeintes Chaos sorgen.
Bulkhead hat sich im Vorfeld ungewöhnlich ehrlich gezeigt: „Wir erwarten nicht, regelmäßige Content-Drops zu liefern.“ Die Early-Access-Phase soll vor allem für Stabilität, Performance, Balancing und Reaktionen aus der Community genutzt werden. Eine zusätzliche Map ist geplant – der Fokus liegt aber klar auf dem Fundament. Die geplante EA-Dauer liegt bei einem bis zwei Jahren, danach soll der Preis beim Vollrelease ansteigen.
Das Cash-System: Jeder Tod kostet echtes virtuelles Geld
Das Herzstück von Wardogs ist die In-Game-Ökonomie. Ihr verdient virtuelles Geld durch Kills, Revives und andere Aktionen – und kauft damit eure Ausrüstung in Echtzeit. Fahrzeuge, Rollen, Gadgets: Alles hat einen Preis. Und alles, was ihr beim Tod dabeihabt, geht verloren.
„Jeder Tod, jeder Fahrzeugkauf, jede Route und jede Entscheidung hat spürbare Konsequenzen. Euer Kontostand entscheidet, welche Risiken ihr eingehen könnt.“ — Bulkhead
Dieser Mechanismus ist gezielt gegen kopfloses Draufgehen designed. Wer seine gesamte Ausrüstung verliert, fängt in einer schlechteren Position neu an. Das schafft taktischen Druck und dürfte für deutlich bedachteres Spielen sorgen als in klassischen Battle-Royale-Titeln oder arcadigen Military-Shootern. Taktisches Gunplay, Combined-Arms-Kämpfe und Bau- und Zerstörungsmechaniken sollen das Spielgefühl abrunden.
Passend dazu liefert das Studio in der Ankündigung ein Video mit dem Titel „10 Gründe, Wardogs nicht zu kaufen“ – und spricht darin offen über Early-Access-Inhalte, Performance-Erwartungen, Preise und Controller-Support. Eine ehrliche Herangehensweise, die in dieser Branche nicht selbstverständlich ist. Wer sich für aktuelle Gaming-Releases informiert, findet auf unserer Gaming-Seite den Überblick.
Closed Beta ab 21. August – und alle Preisdetails
Wer Wardogs vorab testen möchte, bekommt eine konkrete Chance: Wer das Spiel vorbestellt, erhält garantierten Zugang zur Closed Beta vom 21. bis 23. August 2026. Diese läuft ausschließlich über Steam.
Preis: Wardogs kostet zum Early-Access-Start 39,99 Euro. Ein Supporter Pack kostet als Bundle 49,99 Euro. Bulkhead hat bestätigt, dass der Preis beim Vollrelease steigen wird – wer früh einsteigt, zahlt also weniger.
Mit über 800.000 Wunschlisten-Einträgen und einem klaren Profil als taktischer Multiplayer-Shooter geht Wardogs gut positioniert in den Early Access. Ob die Versprechen halten, was das aktuelle Hype-Niveau suggeriert, zeigt der 10. September – und die ersten Wochen danach. Außerdem gibt Bulkhead an, sich voll auf die Community-Reaktionen einlassen zu wollen: Balance, Bugs und Feedback stehen im Mittelpunkt der Early-Access-Arbeit. Wer ein perfekt ausbalanciertes Spiel erwartet, sollte warten – wer gerne mitgestaltet, ist genau richtig.